Alice Keller

Alice Keller

Alice Keller hat während ihrer Berufslaufbahn an der ETH-Bibliothek Zürich, an der Bodleian Library (University of Oxford) sowie beim Wissenschaftsverlag De Gruyter gearbeitet. Mit dem Thema elektronische Zeitschriften hat sie sich bereits 2001 im Rahmen ihrer Dissertation beschäftigt. Sie ist heute als Chefbibliothekarin Fachreferate an der Zentralbibliothek Zürich für verschiedene Projekte im Bereich der wissenschaftlichen Kommunikation und Information zuständig.

Zusammenfassung des Referats

Finanzierungsmodelle für Open Access-Zeitschriften

Ergebnisse aus verschiedenen Studien zeigen, dass viele Herausgeber sich bei der Gründung einer Open Access-Zeitschrift kaum Überlegungen zu möglichen Geschäftsmodellen zur Deckung der entstehenden Kosten machen. Bisweilen wird vergessen, dass Open Access kein Geschäftsmodell, sondern ein Zugangsmodell ist. Aber auch in den Fällen, zu denen sich Herausgeber umfassende Überlegungen machen, fehlt der Überblick, welche Einnahmemöglichkeiten grundsätzlich für Open Access-Publikationen zur Verfügung stehen. Oft werden Bibliotheken hier um finanzielle Hilfestellung oder Rat gebeten.
Der Vortrag beschreibt im ersten Teil exemplarisch verschiedene Ausgangslagen von Open Access-Zeitschriften. Im Vordergrund der Diskussion stehen neue Einzel-Zeitschriften sowie sogenannte «Flips» bestehender Zeitschriften zu Open Access. Im zweiten Teil werden neun unterschiedliche Geschäftsmodelle vorgestellt. In der Schlussfolgerung wird versucht, diese exemplarischen Kategorien von Zeitschriften den Geschäftsmodellen zuzuordnen, d.h. welches Finanzierungsmodell ist für welchen Zeitschriftentyp geeignet?
Trotz der Fülle an Informationen und Vorschlägen muss realistischer Weise festgehalten werden, dass die Vortragende kein sicheres Rezept liefert, das für alle Open Access-Zeitschriften finanziellen Erfolg verspricht!

Referentin in Teil III

Finanzierungsmodelle für Open Access-Zeitschriften

esense GmbH